Symbolische Darstellung von Datenpaketen

In Corona-​Zeiten haben die aller­meisten unserer Kunden ihre Homeoffice-​Arbeitsplätze per VPN an ihr Firmen-​Netzwerk ange­schlossen. VPN bedeutet „Virtual Private Network“ und ist eine etablierte Tech­no­logie zur sicheren Verbin­dung von Rech­nern, Servern, iPhones, Android-​Smartphones und anderen Geräten, die sich an unter­schied­li­chen Stand­orten befinden. Netgate-​IT stellt hier einige Kunden­an­for­de­rungen und Lösungen vor. Diese können in der Regel in kürzester Zeit und zu geringen Kosten umge­setzt werden – aber die Technik und das entspre­chende Know-​how dahinter sind durchaus anspruchs­voll. Immer wenn Menschen mit Technik inter­agieren, passiert auch etwas, das theo­re­tisch nicht vorge­sehen ist. Dann kann ein erfah­rener Dienst­leister aus seinem Fundus prag­ma­ti­sche Lösungen entwi­ckeln, die den Kunden voll zufrieden stellen und das Budget nicht überstrapazieren. 

VPN-​Tunnel für einen Kunden mit 32 Mitar­bei­tern im Homeoffice

Drei Fragen an einen Tech­niker von Netgate-IT

Über einen VPN-​Tunnel im Home­of­fice arbeiten wie in der Firma

Ein sicherer VPN-​Tunnel erfor­dert einen VPN-​Server im Unter­nehmen und einen VPN-​Client auf dem Gerät im Home­of­fice – und natür­lich eine Internet-​Verbindung. Es ist empfeh­lens­wert, VPN so einzu­richten, dass der Mitar­beiter im Home­of­fice seine beruf­li­chen Aufgaben über den Internet-​Anschluss des Unter­neh­mens ausführt. Tech­nisch ausge­drückt richtet man einen so genannten „VPN-​Tunnel“ ein, d. h. eine verschlüs­selte, sichere Internet-​Verbindung vom lokalen Rechner im Home­of­fice zum Firmen­rechner bzw. zum Firmen-​Netzwerk. Dadurch wird der Rechner im Home­of­fice Bestand­teil des Firmen-​Netzwerks. Man kann dann von zu Haus auf alle Ressourcen zugreifen, die man auch am Firmen-​Rechner nutzen kann, wie z. B. Programme, Mails, Daten oder auch Drucker. Man kann also mit der auf dem Firmen-​Rechner instal­lierten Soft­ware arbeiten und muss diese nicht noch einmal im Home­of­fice instal­lieren. Natür­lich kann der Anwender auch auf seinen Drucker im Home­of­fice zugreifen. 

So einfach wird ein VPN-​Tunnel eingerichtet

Ein Tech­niker der Netgate-​IT kann in der Regel von seinem Arbeits­platz aus auf die Kunden‑IT zugreifen und sowohl die VPN-​Server-​Software im Unter­nehmen einrichten, als auch die VPN-​Client-​Software auf dem Rechner im Home­of­fice. Die Einrich­tung eines VPN-​Clients dauert über die TeamViewer-​Fernwartungssoftware pro Anwender ca. 15 Minuten. Netgate-​IT ruft den Mitar­beiter im Home­of­fice an und instal­liert über Team­Viewer den VPN-​Client auf seinem Rechner. Der Mitar­beiter kann anschlie­ßend sofort auf seinem Firmen-​Rechner arbeiten. 

Funktionsprinzip von VPN

VPN mit der FritzBox nutzen

Typi­sche Vorgaben eines Kunden mit vier Mitarbeitern:

  • Vier Mitar­beiter sollen von zu Hause aus produktiv arbeiten.
  • Die Unternehmens-​Daten sollen auf dem Rechner im Unter­nehmen gespei­chert werden und nicht auf dem Rechner im Homeoffice.
  • Kosten­güns­tige und schnelle Umsetzung.

Die erfor­der­liche Hard­ware zur Einrich­tung eines VPN-​Tunnels ist in der Regel schon vorhanden: Für unkri­ti­sche Sicher­heits­an­for­de­rungen kann man sogar eine in vielen klei­neren Unter­nehmen vorhan­dene FritzBox nutzen. Auf dem Gerät, das im Home­of­fice genutzt werden soll, wird eine so genannte VPN-​Client-​Software instal­liert. Der Nutzer loggt sich mit seinem Benut­zer­namen und seinem Pass­wort ein. Dann verbindet sich der Homeoffice-​Rechner über das Internet mit dem Firmen-​Netzwerk. Der VPN-​Client zeigt bei aktiver Verbin­dung einen grünen „virtu­ellen Stecker“ an. Der Verbin­dungs­status kann auch durch eine „Ampel“ darge­stellt werden, je nach Hersteller. Klei­nere, aber nervige Probleme werden prag­ma­tisch gelöst Der Kunde sorgte dafür, dass die Rechner in der Firma immer einge­schaltet sind, damit die Mitar­beiter sich jeder­zeit damit verbinden können. Ein Mitar­beiter hat in der gewohnten Arbeits-​Umgebung des Firmen­rech­ners vergessen, dass er in Wirk­lich­keit im Home­of­fice ist. Und hat zum Feier­abend auto­ma­tisch seinen Firmen-​Rechner herun­ter­ge­fahren. Der Mitar­beiter dachte, er sitzt buch­stäb­lich an seinem Firmen­rechner. Das hatte zur Folge, dass der genervte Chef wieder­holt in die Firma fahren musste, um diesen Rechner neu zu starten. Dafür konnte Netgate-​IT eine prag­ma­ti­sche Lösung entwi­ckeln: Wenn die Mitar­beiter im Home­of­fice ein VPN aufbauen, können sie jetzt ihren Firmen­rechner auch aus der Ferne starten und natür­lich auch wieder herunterfahren. 

VPN mit einer Hardware-​Firewall z. B. von Secu­r­e­point nutzen

Anwender mit erhöhten Sicher­heits­an­for­de­rungen wie Ärzte oder Anwälte sollten mit einer Hardware-​Firewall wie z. B. von Secu­r­e­point arbeiten. Der in Lüne­burg ansäs­sige Hersteller Secu­r­e­point stellt seine sehr hoch­wer­tige VPN-​Software für seine Geräte kostenlos zur Verfü­gung. Wir empfehlen aus sicher­heits­tech­ni­schen Gründen immer, im Unternehmens-​Netzwerk eine Hardware-​Firewall von Secu­r­e­point oder einem anderen Hersteller einzu­setzen, die VPN-​Funktionalität ist dann inklu­sive. Tele­fon­an­lage und Festnetz-​Telefone des Unter­neh­mens im Home­of­fice nutzen Ist eine entspre­chende Tele­fon­an­lage einge­richtet, kann man sein Festnetz-​Telefon vom Büro-​Schreibtisch ins Home­of­fice mitnehmen. Das Firmen-​Telefon verbindet sich auch im Home­of­fice über das Internet mit der Unternehmens-​Telefonanlage. Man kann das Telefon auch von unter­wegs über mobiles Internet nutzen. Eine Rufum­lei­tung ist nicht mehr notwendig. 

Funktionsprinzip von VPN

Screen­shots: Das große Bild zeigt das Funk­ti­ons­prinzip von VPN. Im kleinen Bild sieht man den VPN-​Client mit dem „grünen Stecker“, der die aktive, SSL-​verschlüsselte VPN-​Verbindung zum Firmen-​Netzwerk anzeigt. In der Status­leiste unten sieht man die rote Schalt­fläche für den aktiven VPN-Client.

FAQ: Tech­ni­scher Hinter­grund von VPN

Ja, das geht über VPN. Man kann auf alle Anwen­dungen zugreifen, die auf dem Ziel­rechner im Büro instal­liert sind. 
Man kann alter­nativ eine Terminalserver-​Umgebung schaffen. Das ist aber mit Kosten und hohem Aufwand verbunden. 
VPN ist eine Tech­no­logie, die in einem Unternehmens-​Netzwerk instal­liert und konfi­gu­riert wird, in der Regel auf einem UTM- oder Firewall-Gerät. 
Ein VPN-​Client ist eine Soft­ware, die auf einem Gerät instal­liert wird, das sich außer­halb des Unternehmens-​Netzwerks befindet. Einfache Konfi­gu­ra­tion, wirkungs­volle Verschlüs­se­lung und Authen­ti­sie­rung sind wesent­lich. Wir verweisen gern auf unseren Partner, den Lüne­burger Hersteller von IT-​Sicherheitslösungen Secu­r­e­point, der auf seiner Seite www​.secu​r​e​point​.de/​p​r​o​d​u​k​t​e​/​u​t​m​–​f​i​r​e​w​a​l​l​s​/​v​p​n​–​c​l​i​e​n​t​.​html einen reprä­sen­ta­tiven Über­blick über die sicher­heits­tech­ni­schen Anfor­de­rungen gibt. 
Securepoint Black Dwarf VPN-Gateway

Das Secu­r­e­point Black Dwarf VPN-​Gateway ist das Einstiegs­mo­dell der hoch­in­te­grierten Secu­r­e­point VPN- und UTM-​Netzkomponenten. Es ist speziell für kleine Büros, Filialen und Heim-​Arbeitsplätze von bis zu 10 Anwen­dern ausge­legt. (Foto: Wort­mann AG)

Ja, das ist ein so genanntes Side-​to-​side-​VPN. Für einen Kunden mit zehn Mitar­bei­tern in der Firmen­zen­trale und eine Außen­stelle mit eben­falls zehn Mitar­bei­tern hat Netgate-​IT die Netz­werke beider Stand­orte mitein­ander verbunden. Dabei haben zwei Securepoint-​Geräte unter sich einen VPN-​Tunnel aufge­baut. VPN-​Clients auf den Arbeitsplatz-​Rechnern sind dann nicht mehr erforderlich. 
Gemäß Wiki­pedia ist eine Fire­wall „ein Siche­rungs­system, das ein Rech­ner­net­zoder einen einzelnen Computer vor uner­wünschten Netz­werk­zu­griffen schützt“. So viel­fältig wie die Angriffs­punkte auf Computer oder Netz­werke sind auch die Schutz­funk­tionen einer profes­sio­nellen Fire­wall (Beispiel UTM-​Firewall von Secu­r­e­point). Zu diesen Funk­tionen bzw. Diensten gehört auch VPN. Stand der Technik ist die „Next Gene­ra­tion Fire­wall“ oder NGFW. Sowohl bei Cisco als auch bei Secu­r­e­point ist diese „NextGen“-Firewall in kompakten Netz­werk­ge­räten integriert. 
Ja, man verknüpft einfach z. B. die FritzBox im Unter­nehmen und die FritzBox zu Hause. Dann arbeitet man zu Hause auto­ma­tisch genauso wie im Unternehmen. 

VPN-​Tunnel mit Netgate-​IT sicher umsetzen

Die Sicher­heit der Daten unserer Kunden hat für uns oberste Prio­rität. Darum empfehlen wir unseren Kunden, von Anfang eine sichere IT-​Infrastruktur aufzu­bauen. Dazu gehört eine Hardware-​Firewall wie z. B. von Secu­r­e­point. Auf dieser Basis lassen sich neue Anfor­de­rungen wie die Anbin­dung von Home­of­fices mit wenig Aufwand und sehr hoher Sicher­heit umsetzen. 

Wir bleiben für unsere Kunden sicher­heits­tech­nisch auf einem vernünf­tigen Stand

IT-​Sicherheit ist Verän­de­rungen unter­worfen. Was heute sicher ist, kann morgen viel­leicht schon wieder bedroht werden. Als profes­sio­nelle IT-​Dienstleister beob­achten wir alle rele­vanten Entwick­lungen in der Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie. Wir halten die Sicherheits-​Systeme unserer Kunden auf dem neuesten Stand. Und wenn es neuar­tige Bedro­hungen gibt, benach­rich­tigen wir unsere Kunden umge­hend und schlagen die notwen­digen Maßnahmen vor. 

| 14. Februar 2025 | 6,5 min |