Rechnet sich ein professioneller Server, der das 10-fache eines PCs kostet?

Hierzu ein paar Überlegungen und Gedanken, die sicherlich etwas plakativ sind, aber dennoch den Kern der Sache treffen:

Die allgemeinen Vorteile eines Servers liegen auf der Hand:

  • Zentrale Datenhaltung für Dokumente, E-Mails, Datenbanken etc.
  • Zentrale Datensicherung
  • Höhere Performance durch leistungsfähige Prozessoren, großer Arbeitsspeicher und mehrere, teilweise redundante Festplatten
  • Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit
  • Und vieles andere mehr …

So weit so gut. Aber warum reicht denn nicht ein hochwertiger PC für diese Aufgaben? Wir betrachten diese Frage einmal am Beispiel von Festplatten.

PCs für verschiedene Anforderungen an EINEN Arbeitsplatz (Foto: Wortmann) PCs für verschiedene Anforderungen an EINEN Arbeitsplatz (Foto: Wortmann)

Festplatten für Workstations – viele Terabyte für wenig Geld

Manchmal werden Server mit Festplatten, die für Workstations ausgelegt sind, verkauft, d. h. für einen Betrieb von 8-9 h an 5 Tagen pro Woche – das bedeutet viele Terabyte für wenig Geld. Auch in PC-Fachzeitschriften wird dieses Thema gerne aufgegriffen – aber dies richtet sich an Privatanwender.

Server in diversen Ausführungen für diverse Anwendungen in einem NETZWERK von PCs (Foto: Wortmann) Server in diversen Ausführungen für diverse Anwendungen in einem NETZWERK von PCs (Foto: Wortmann)

Echte Server-Festplatten – wenig Terabyte für viel Geld

Server-Festplatten sind „Dauerläufer“, die extrem schnell drehen und eine extrem hohe Lebensdauer haben: Diese Festplatten werden nie ausgeschaltet, sie rotieren mit 10.000 – 15.000 Umdrehungen pro Minute, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. In diesen Festplatten steckt sehr viel mehr Technik und Qualität, die diese Dauerbelastung gewährleistet.

  • Jede ständig laufende Festplatte bleibt eines Tages stehen. Es ist nur die Frage, wann.
  • Bei Enterprise-Festplatten ist man viel besser abgesichert.
  • Ein Festplatten-Austausch ist im Enterprise-Segment nicht so häufig nötig, was wiederum Wartungskosten spart.

In einem Server bekommen Sie die größtmögliche Ausfallsicherheit durch einen RAID-Verbund mit 3 oder 4 oder auch 8 RAID-tauglichen Server-Festplatten. Wenn eine Festplatte ausfällt, haben Sie keinen Datenverlust, Sie müssen diese Festplatte nur zeitnah ersetzen.

Sie haben einerseits Festplatten mit einem hohen Stückpreis, den Sie außerdem noch mit 3, 4 oder 8 multiplizieren müssen!

Server-Festplatten haben ihren Preis. Aber der Gegenwert in Form von Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit ist sehr hoch.

Was bringt diese Sicherheit?

Sie fahren einen M5. Warum investieren Sie nicht in ein Unternehmen, dass Ihnen dieses Fahrzeug finanziert?

Klassischer Kurz-Dialog in den vergangenen Jahren:

Ihr ITler sagt: Das Computersystem stößt an seine Grenzen, Sie müssen investieren!

Sie sagen: Das kostet doch alles nur Geld – bringt aber kein Geld.

Unser Geschäftsführer Andreas Herden: Diese Einstellung hat sich gewandelt

EDV-Sache ist mittlerweile Chefsache, er hat die Firma zu verantworten.

Ein Server-Ausfall geht an die Substanz eines Unternehmens Ein Server-Ausfall geht an die Substanz eines Unternehmens (Foto: Adobe Stock)

Man kann einen Server-Ausfall auf verschiedenen Ebenen hochrechnen:

  • Wie viele Mitarbeiter habe ich, die nicht arbeiten können? Welche Kosten fallen dafür an?
  • In der Produktion wird nicht produziert, die Ware kann nicht termingerecht ausgeliefert werden, Konventionalstrafen können die Folge sein.
  • Imageschaden: Sie gelten nicht mehr als zuverlässiger Lieferant.
  • Wie viel Kapital steht dagegen, wenn unsere EDV nicht läuft? Wie viele Tage können wir auf unsere EDV verzichten, bis das Stammkapital/Eigenkapital verbraucht ist?

Einer unserer Kunden, ein KMU, Werkzeugmacher und Zulieferer für die Großindustrie, sagte: Die Investition in eine Hochverfügbarkeits-IT-Lösung war „ein ordentlicher Schluck aus der Pulle“, aber jetzt haben wir den Wettbewerbsvorteil!

Vergleich Auto – professionelle Computertechnik

Sie sind ständig zwischen Bielefeld und München unterwegs – welches Auto würden Sie fahren?

Fiat 500 – gut geeignet für den Stadtverkehr Fiat 500 – gut geeignet für den Stadtverkehr (Foto: Adobe Stock)

Nehmen wir an, Sie sind permanent zwischen Bielefeld und München unterwegs, wie im Geschäftsleben üblich, wollen Sie die Strecke so schnell wie möglich zurücklegen. Sie haben die Wahl zwischen:

  • Kleinwagen für den Stadtverkehr wie ein Fiat 500: Es dauert ca. ein halbes Jahr, bis das Auto kaputt ist, wenn es ständig unter Volllast gefahren wird.
  • Oberklasse-PKW, S-Klasse oder 7er mit V8-Motor: Dieser Wagen wird Ihnen wesentlich länger die Treue halten, egal, wie schnell sie fahren.
  • Oder die goldene Mitte: Sie entscheiden sich für ein Mittelklasse-Fahrzeug mit einem V6-Motor oder einen Vierzylinder, wenn es ein bisschen langsamer sein darf.

Mercedes-Benz mit solider Motortechnik - läuft auch bei hohen Beanspruchungen ruhig Mercedes-Benz mit solider Motortechnik – läuft auch bei hohen Beanspruchungen ruhig (Foto: Adobe Stock)

Ebenso ist es mit der Wahl eines professionellen Servers. Damit gewinnen Sie:

  • Höhere Verfügbarkeit durch längere Lebensdauer der Server-Bauteile
  • Mehr Performance durch höhere Leistungsfähigkeit der Bauteile

Ebenso wie im Rennsport ein Boxenstopp erfolgskritisch ist, kann Ihnen ein Stillstand der IT den geschäftlichen Erfolg kosten. Mit einer vernünftigen Auswahl der hoch belasteten Bauteile eines Servers werden Sie auf Dauer besser fahren! Wir beraten Sie gerne, um gemeinsam eine angemessene Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.